Leopoldo Zea gilt als einer der herausragendsten Vertreter der zeitgenössischen lateinamerikanischen Philosophie. Wie kaum ein anderer hat er sich mit dem Dauerproblem der lateinamerikanischen Identität befasst und um eine eigenständige und authentische lateinamerikanische Philosophie gerungen. Er gilt nicht nur als Vorreiter einer eigenen lateinamerikanischen Philosophie, sondern auch als Wegbereiter der Philosophie der Befreiung. Das vorliegende Buch stellt den Werdegang dieses Denkers des 20. Jahrhunderts dar und untersucht im Besonderen dessen interkulturelle Perspektive. Für europäische Leserinnen und Leser bildet Leopoldo Zea und sein Werk eine unabdingbare Brücke für einen Dialog zwischen der Alten und Neuen Welt. Der Autor richtet seinen Blick aber auch kritisch auf die Auseinandersetzung von Zea mit der Vielfalt von Kulturen und philosophischen Ansätzen, insbesondere den indigenen Traditionen.
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