Ayse Öztürk-Samadzade


Das orientalische Wohnhaus

Sein Wandel vom Mittelalter bis zur Gegenwart -
exemplarisch dargestellt anhand des
Hamburger Stadtteils Wilhelmsburg

Veröffentlichungen des Islamischen Wissenschafts- und Bildungsinstituts
Band 5

Rezension


Aus dem Klappentext

Die Architektin Ayse Öztürk-Samadzade hat die Bedeutung des orientalischen Wohnhauses vom Mittelalter bis heute am Beispiel der Situation von türkischen Migranten im Hamburger Stadtteil Wilhelmsburg untersucht. Dabei geht es einerseits um die Wohnverhältnisse und andererseits um die Lebensweise der betroffenen Menschen. Für die Migranten, die ihre ursprüngliche Umgebung verlassen haben, sind Wohnverhältnisse entstanden, die sie als unnatürlich empfi nden. In der Türkei haben sich dagegen die ländlichen Wohnverhältnisse vom Osmanischen Reich bis in die 1960er Jahre kaum verändert. Viele Migranten sind überwiegend vom Land gekommen, wo sie mehr Raum gewohnt waren, als in der Großstadt Hamburg vorgefunden haben, so dass sie ihre neuen Wohnverhältnisse als zu klein empfi nden. Die Autorin untersucht die Ursachen dieser Probleme und schlägt Lösungen vor.


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