Ruth Ammann

Politische Identitäten im Wandel

Lesbisch-feministisch bewegte Frauen in Bern 1975 bis 1993

Band 4 der Schriftenreihe: Berner Forschungen zur Neuesten Allgemeinen und Schweizer Geschichte

Rezension


Aus dem Klappentext

Auch in Bern hatte sich zu Beginn der 1970er Jahre eine Frauenbewegung herausgebildet. Nach 1975 forderten Aktivistinnen den Feminismus weiter heraus: Nicht nur die Ungleichheit zwischen Frauen und Männern sollte reflektiert werden, sondern die Diskriminierung lesbischer Frauen in der Gesellschaft und innerhalb der Frauenbewegung musste Gegenstand jeder Frauenbefreiung werden. Waren es nicht gerade lesbische Frauen, welche die Frauenbewegung zu einem grossen Teil trugen? Weshalb war ihre spezifische Situation bisher nicht in den Blick geraten? Das Verhältnis zwischen Lesbianismus und Feminismus bestimmte auch in der Schweiz die innerfeministischer Ausdifferenzierungen in den 1970er Jahren.

Am Beispiel dreier Berner Gruppierungen, welche sich auf unterschiedliche Weise für die Emanzipation frauenliebender Frauen einsetzten, wird der subtile Wandel im politischen Selbstverständnis lesbisch-feministischer Akteurinnen zwischen 1975 und 1993 nachgezeichnet. Dieser ermöglicht nicht zuletzt Rückschlüsse auf zentrale Veränderungen in der Frauenbewegung, die sich in den 1970er und 1980er Jahren vollzogen.

Folgende Rezension erschien in der Monatszeitung für Selbstorganisation CONTRASTE, 27. Jahrgang, Dezember 2010, Seite 14

Eine weitere Rezension erschien in Invertio, Jahrbuch für die Geschichte der Homosexualitäten, Jahrgang 12, 2010, Seite 18-19

Eine weitere Rezension erschien im Forschungsjournal NSB, Jahrgang 23, 3/2010, Seite 142

Eine weitere Rezension erschien in der Zeitschrift L'Homme, 22. Jahrgang, Heft 2/2011, Seite 174-175


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